Ärztliche Aufklärung in Schulen


Modellprojekt „Ungeplant schwanger“
Ärztliche Aufklärung in Schulen

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 8.000 Teenager schwanger, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Viele von ihnen ungewollt. Ein neues Projekt zielt darauf ab, ungewollte Schwangerschaften vorzubeugen und schwangere Teenager besser zu beraten.

Start des Modellprojekts von BZgA und ÄGGF

„Für mehr als zwei Drittel der 14- bis 17-jährigen Mädchen wäre eine Schwangerschaft im Teenageralter eine Katastrophe, wie Ergebnisse unserer Studien zeigen“, berichtet Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. Die Bundeszentrale möchte die jungen Menschen bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen. Deshalb fördert sie die Aufnahme des Themas „Unerwartete Schwangerschaft“ in die ärztlichen Präventionsveranstaltungen an Schulen. Dazu leitete die BZgA gemeinsam mit der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) ein Modellprojekt in die Wege: „Ungeplant schwanger - wie geht es weiter?“.

Entwicklung eines Curriculums bis 2017

„Jungen und Mädchen verhüten zunehmend sorgfältig. Eine Schwangerschaft ist häufig das Ergebnis einer fehlerhaften Anwendung von Verhütungsmitteln oder auch mangelnden Wissens“, erläutert Dr. Thaiss. Hier setzt das neue Projekt an. Die Ärztinnen der ÄGGF gehen in die Schulen und beantworten die Fragen der Mädchen und Jungen. Zusätzlich vermitteln sie den Jugendlichen wichtige Informationen über Verhütung und deren richtige Anwendung. Die Mädchen erhalten zudem Informationen und Handlungsstrategien im Falle einer Schwangerschaft. Über 1000 Schulbesuche – nahezu bundesweit – erfolgen bis 2017. Das Projekt dient der Entwicklung eines Lehrplans, der fest in die schulische Sexualaufklärung integriert werden soll.

Viele weitere Informationen rund um Schwangerschaft und Verhütung bietet die BZgA unter www.familienplanung.de.

News

Aktivkohle: Wunderwaffe bei Vergiftungen?
Aktivkohle: Wunderwaffe bei Vergiftungen?

Wann der Einsatz sinnvoll ist

Aktivkohle gilt als Alleskönner bei Vergiftungen. Doch bei der Anwendung gibt es Einiges zu beachten.   mehr

Kurzvideos: schlecht fürs Gedächtnis
Kurzvideos: schlecht fürs Gedächtnis

Folgen des Dauerscrollens

Kurzvideoplattformen wie Tiktok und Co sind beliebt. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene verbringen oft täglich Stunden mit dem Betrachten der kurzen Clips. Doch was stellt die endlose Abfolge schneller Bilder mit Gehirn und Psyche an?   mehr

Semaglutid jetzt als Tablette
Semaglutid jetzt als Tablette

Alternative bei Spritzenangst

Semaglutid zum Abnehmen gibt es jetzt auch als Tablette – eine Alternative für alle, die wegen der Spritze zögern. Wie die Pille wirkt, wer sie nehmen darf und worauf es bei der Einnahme ankommt.   mehr

Schwangerschaft verändert die Augen
Schwangerschaft verändert die Augen

Trockene Augen, Kurzsichtigkeit

Unscharfes Sehen, trockene Augen oder plötzlich schlecht sitzende Kontaktlinsen: Eine Schwangerschaft kann auch die Augen verändern. Bestimmte Sehstörungen sollten werdende Mütter jernst nehmen und ärztlich abklären lassen.   mehr

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Brunnen-Apotheke
Inhaberin Apothekerin Margarita Rauschenbach
Telefon 030/4 93 56 10
Fax 030/4 94 84 18
E-Mail brunnen-apo@web.de