COPD-Vorsorge bei Heranwachsenden


Geringe Lungenfunktion erhöht Risiko
COPD-Vorsorge bei Heranwachsenden

Als Ursache der COPD gilt ein beschleunigter Verlust der Lungenfunktion, zum Beispiel infolge von langjährigem Nikotinkonsum. Dänische Forscher stellten nun fest: Auch eine von Kindheit an zu geringe Lungenfunktion kann zu COPD führen.

COPD steht für chronisch-obstruktive Bronchitis (chronic obstructive pulmonary disease) und bezeichnet eine Erkrankung, bei der die Atmung stark eingeschränkt ist. Rauchen gilt als Hauptursache für eine COPD. Denn durch den jahrelangen Nikotinkonsum kommt es zu Um- und Abbauprozessen des Bronchialsystems. Die Bronchien verengen sich und vor allem beim Ausatmen ist der Luftstrom behindert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Lungenfunktion natürlicherweise ab. Doch durch das Rauchen geht der Verlust der Lungenfunktion teils weit über die alterstypische Geschwindigkeit hinaus.

Risiko für COPD: geringe Lungenfunktion bei Heranwachsenden

Allerdings ist nicht bei allen Menschen mit COPD eine beschleunigte Abnahme der Lungenfunktion nachweisbar. Das berichten Forscher aus Kopenhagen, die drei unabhängige Teilnehmerkohorten über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren beobachtet haben (mehr zur Studie). Etwa 50 Prozent der Studienteilnehmer entwickelten demzufolge eine COPD trotz einem ganz normalen, alterstypischen Rückgang der Lungenfunktion. Die sei nur möglich, wenn diese Patienten von Kindheit an eine geringere Lungenfunktion aufwiesen als die der Norm entspricht, erläutern die Forscher. Die Entwicklung einer normalen Lungenfunktion im Lauf der Kindheit sei somit ein bedeutsamer Faktor, um einer COPD vorzubeugen.

COPD-Vorsorge: Für eine gute Lungenfunktion sorgen

Die Studienautoren raten deshalb zur COPD-Vorsorge:

  • Kinder sollten grundsätzlich vor Passivrauchen geschützt werden
  • Asthma in der Kindheit sollte gut behandelt und unter Kontrolle gebracht werden
  • Teenager und Erwachsene sollten möglichst nicht rauchen


Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen oder Schwimmen tragen dazu bei, die Geschwindigkeit des Lungenfunktionverlusts zu verringern. Voraussetzung ist, dass sie regelmäßig und mehrmals pro Woche ausgeübt werden. Für Menschen mit COPD wird spezieller Lungensport angeboten.

Weitere Informationen für Betroffene und deren Angehörigen bieten die "Lungenärzte im Netz".

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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