Verengung der Halsschlagader


Was ist dann zu tun?
Verengung der Halsschlagader

Eine Verengung der Halsschlagader geht oft auf Kalkablagerungen zurück. Durchblutungsstörungen im Gehirn sind dann die Folge. Zwei Methoden stehen zur Auswahl, um die Engstelle zu beseitigen.

Eine Verengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) verläuft meist lange Zeit ohne Beschwerden und wird oft erst im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt. Dann sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen nötig, um den Verlauf der Erkrankung zu beobachten. „Betroffene sollten sich mit dem behandelnden Arzt besprechen, in welchem Abstand Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind“, rät Dr. Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) mit Sitz in Krefeld. Die Untersuchung einer Carotis-Stenose erfolgt schmerzfrei und unkompliziert mit Hilfe von Ultraschall.

Stent oder Abtragung der Ablagerung

Erreicht der Gefäßverschluss ein behandlungsbedürftiges Ausmaß, kommen verschiedene Therapien in Betracht. Neben der medikamentösen Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten stehen zwei chirurgische Methoden zur Auswahl: Entweder wird durch eine Operation (Endarteriektomie) die Halsschlagader eröffnet und die Kalkablagerungen abgetragen. Oder es wird in den verengten Gefäßabschnitt eine Gefäßstütze (Stent) eingebracht, um das Gefäß dauerhaft offen zu halten. Eine Operation wird in der Regel bei einer Verengung von über 70 Prozent empfohlen.

Risikofaktoren ausschalten

„Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie einer Carotis-Stenose ist darüber hinaus die Ausschaltung aller Risikofaktoren durch eine Veränderung des Lebensstils und gegebenenfalls medizinische Maßnahmen: Das bedeutet Nikotinverzicht, Gewichtsreduktion, körperliche Aktivität, Einstellung des Bluthochdrucks und des Diabetes sowie Senkung des Cholesterins“, erläutert Dr. Beil. Auch nach Operationen sind Kontrolluntersuchungen wichtig, um den Verlauf zu beobachten. „So sollten nach 1 Monat sowie nach 6 Monaten und anschließend in jährlichen Abständen weiterhin Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden“, empfiehlt der Neurologe.

Quelle: BDN

News

Semaglutid jetzt als Tablette
Semaglutid jetzt als Tablette

Alternative bei Spritzenangst

Semaglutid zum Abnehmen gibt es jetzt auch als Tablette – eine Alternative für alle, die wegen der Spritze zögern. Wie die Pille wirkt, wer sie nehmen darf und worauf es bei der Einnahme ankommt.   mehr

Schwangerschaft verändert die Augen
Schwangerschaft verändert die Augen

Trockene Augen, Kurzsichtigkeit

Unscharfes Sehen, trockene Augen oder plötzlich schlecht sitzende Kontaktlinsen: Eine Schwangerschaft kann auch die Augen verändern. Bestimmte Sehstörungen sollten werdende Mütter jernst nehmen und ärztlich abklären lassen.   mehr

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Befreiung von der Rezeptgebühr
Ein Medikament wird in der Apotheke eingescannt. In der Regel muss eine Rezeptgebühr bezahlt werden.

Bei Krankenkassen beantragen

Für Patient*innen mit häufigen Verschreibungen bedeuten die jährlichen Rezeptgebühren eine erhebliche finanzielle Belastung. Abhilfe verspricht eine Zuzahlungsbefreiung von der Krankenkasse. Doch welche Voraussetzungen sind für eine Befreiung notwendig?   mehr

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Brunnen-Apotheke
Inhaberin Apothekerin Margarita Rauschenbach
Telefon 030/4 93 56 10
Fax 030/4 94 84 18
E-Mail brunnen-apo@web.de