Herzinfarkt bei Diabetikern


Typisches Warnsignal bleibt aus
Herzinfarkt bei Diabetikern

Linksseitige Brustschmerzen, die in den Arm ausstrahlen – fast jeder kennt die typischen Anzeichen eines Herzinfarkts. Bei Diabetikern bleibt dieses Warnsignal oft aus. Deshalb sind sie auf regelmäßige Gesundheitskontrollen angewiesen.

Diabetes verschleiert Brustschmerzen

„Gerade langjährige Diabetiker haben häufig ein sehr schwaches Schmerzempfinden für typische Herzinfarkt-Warnsymptome wie Brustschmerzen“, berichtet Prof. Dr. med. Diethelm Tschöpe vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären? Zirkuliert zu viel Zucker im Blut, schädigt dies die Nerven. In Folge wird der Körper unempfindlich gegenüber Sinnesreize. Das betrifft auch die Schmerzen, die einen Herzinfarkt ankündigen.

Herzinfarkt mit regelmäßige Kontrollen vorbeugen

Männliche Diabetiker erleiden mit vierfach erhöhter Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt, Diabetikerinnen mit sechsfacher. Zu den Herzinfarktrisikofaktoren zählen außerdem Bluthochdruck, erhöhte Cholesterin- und Triglyceridspiegel sowie eine Koronare Herzkrankheit oder Herzschwäche. Menschen mit Diabetes, die sich regelmäßig auf diese Begleiterkrankungen untersuchen lassen, können sich besser vor einem Herzinfarkt schützen.

Weitere Warnsignale

Zugegebenermaßen werden die Brustschmerzen bei Herzinfarkt gerne überschätzt. Selbst Herzinfarktpatienten ohne Diabetes empfinden nicht immer die vielzitierten Schmerzen. Die Symptome eines Herzinfarkts reichen ganz allgemein von Übelkeit, Schwächegefühlen über Atemnot bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Todesängsten. Die Anzeichen sind individuell verschieden.

Weiterführende Informationen

Woran Diabetiker einen Herzinfarkt erkennen und wie sie ihm vorbeugen können, erfahren sie im Patientenratgeber „Herzprobleme bei Diabetes: Was tun?“ der Deutschen Herzstiftung. Er ist kostenfrei erhältlich unter auf der Internetseite der Deutschen Herzstiftung erhältlich oder
per Telefon unter 069 955128-400.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Brunnen-Apotheke
Inhaberin Apothekerin Margarita Rauschenbach
Telefon 030/4 93 56 10
Fax 030/4 94 84 18
E-Mail brunnen-apo@web.de