Osterbrunch ohne Magentablette


Protonenpumpenhemmer sparsam einsetzen
Osterbrunch ohne Magentablette

An Ostern endet die Fastenzeit. Grund genug, alles Versäumte nachzuholen. In Folge beendet so mancher Schlemmer den Osterbrunch mit einer Magentablette. Doch diese so genannten Protonenpumpenhemmer sind nicht ohne Nebenwirkungen. 

Ob hartgekocht oder aus Schokolade – Ostereier sind keine leichte Kost. Später folgt ein Festtagsbraten und zur Krönung gibt es Kaffee und Kuchen. Kurzum, Ostern wird eine Belastungsprobe für den Magen. Vor allem Personen die zuvor gefastet haben, trifft es hart. „Das ist ähnlich wie beim Sport. Wer über Wochen pausiert hat, sollte sein Pensum nicht gleich von null auf hundert hochschrauben“, erklärt Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER.

Protonenpumpenhemmer sind hochwirksam

Viele greifen nach einem üppigen Mahl zu Protonenpumpenhemmern wie Omeprazol und Pantoprazol. Diese hemmen die Säureproduktion im Magen und sind eigentlich zur Behandlung stärkerer Beschwerden wie Magenentzündungen und -geschwüren vorgesehen. Die hochwirksame Arznei sei bei hoher Dosierung nicht ungefährlich, warnt Günther. „Wer sie unbedenklich konsumiert, riskiert gesundheitliche Probleme.“ So begünstigen Magensäureblocker Osteoporose, Nierenprobleme und Muskelkrämpfe. Zwar löse eine einmalige Anwendung noch keine schweren Nebenwirkungen aus. „Aber wie heißt es so schön, wehret den Anfängen“, erinnert Günther.

So endet der Osterbrunch ohne Magentablette

Bei Völlegefühl oder leichtem Sodbrennen helfen Tropfen mit pflanzlichen Bitterstoffen. Gegen Magengrummeln empfiehlt die Apothekerin einen Fenchel-Kümmel-Tee. Pfefferminz- oder Ingwertee räumen den Magen auf. Noch eleganter ist es, Magenbeschwerden bereits beim Kochen vorzubeugen, beispielsweise indem man pflanzliche Öle statt Butter zum Anbraten verwendet. Zum Würzen eignen sich verdauungsanregende Zutaten wie Rosmarin, Curcuma oder Kümmel. Für das Dessert darf es gerne eine leichte Joghurtspeise mit den ersten frischen Erdbeeren sein.

Quelle: BARMER

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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