Gesünder sitzen im Alter


Rücken stärken und Sturz meiden
Gesünder sitzen im Alter

Wenn die Mobilität zunehmend nachlässt, verbringen Senioren viel Zeit im Sitzen. Das schadet auf Dauer ihrem Körper. Dabei können bereits kleine Bewegungen viel Gutes bewirken.

Eine über längere Zeit wenig veränderte Sitzhaltung ist in vielerlei Hinsicht ungesund für den Körper: Die Sehnen verkürzen sich, die Muskeln verkümmern, Verspannungen und Schmerzen sind die Folge. Zudem fährt das Herz-Kreislauf-System runter. All dies kann die Sturzgefahr erhöhen, wenn Senioren dann doch einmal aufstehen müssen. Dr. Ursula Marschall, Medizinerin bei der Barmer GEK, rät daher: „Wer kann, sollte unbedingt zwischendurch möglichst viel im Stehen erledigen. Das kann ein Telefonat oder auch das Schreiben eines Einkaufszettels auf der Küchenarbeitsfläche sein.“

Bereits kleinere Bewegungen entlasten den Rücken

Für ältere Menschen ist bereits die Integration kleinerer Bewegungen in den Alltag sinnvoll. Das kann ein Wechsel der Sitzgelegenheit sein, zum Beispiel vom Küchenstuhl in den Fernsehsessel, oder Bewegungen auf dem Sitzmöbelstück selbst, wie etwa der Wechsel zwischen angelehnter und aufrechter Sitzposition oder das Rutschen mit dem Becken von vorne nach hinten und zurück. „Die nächste Position ist immer die beste, denn durch den Positionswechsel ist man automatisch in Bewegung“, erklärt Marschall. Betroffene können sich zu speziellen Übungen im Sitzen von ihrem Arzt beraten lassen.

Falsche Sitzhöhe und fehlende Armlehnen erhöhen Risiko für Sturz

Neben dem aktiven Bewegen ist auch die Wahl eines individuell passenden Sitzmöbels von Bedeutung. Ist die Sitzfläche beispielsweise zu niedrig, wird für die Bewegung in und aus dem Sessel viel Kraft benötigt. Ältere lassen sich beim Hinsetzen dann häufiger auf dem letzten Stück fallen, was das Sturzrisiko erhöht und die Wirbelsäule staucht. Idealerweise beträgt der Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper 90 Grad. Dies kann auch durch ein Kissen zum Unterlegen erreicht werden.

Eine wichtige Aufstehhilfe sind Armlehnen. „Sind diese nicht vorhanden, nutzen Senioren schnell den nebenstehenden Tisch zum Abstützen und vergrößern so die Gefahr eines Sturzes“, weiß die Expertin.

Eine Broschüre zur Sturz-Prophylaxe finden Sie auf der Barmer-Homepage.

Quelle: Barmer GEK

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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