Sehbehinderung bei Diabetes


Barrierefreie Hilfsmittel benötigt
Sehbehinderung bei Diabetes

Im Rahmen einer Diabetes-Erkrankung treten häufig Veränderungen der Netzhaut auf, die zu einer Sehbehinderung führen können. Betroffene sind kaum in der Lage, ihre tägliche Diabetes-Behandlung eigenständig durchzuführen. Das soll sich ändern.

Bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten droht nicht nur ein Schlaganfall oder Herzinfarkt, sondern auch eine sogenannte diabetische Retinopathie – eine zunehmende Schädigung der Netzhaut. Während sie im frühen Stadium zumeist unbemerkt bleibt, weisen plötzlich auftretende Leseschwierigkeiten, verzerrtes oder verschwommenes Sehen oder das Wahrnehmen vieler kleiner schwarzer Punkte vor dem Auge („Rußregen“) auf einen drohenden Sehverlust hin.

Diabetesbezogene Technik ist häufig nicht barrierefrei nutzbar

Kommt es zu einer Sehbehinderung oder gar Erblindung, sind Betroffene auf Hilfe durch Pflegedienste oder Angehörige angewiesen, die den Blutzucker messen und gegebenenfalls Insulin verabreichen. Die benötigten Hilfsmittel sind derzeit überwiegend für sehende Menschen geeignet. Die Deutsche Diabeteshilfe setzt sich deshalb für barrierefreie Technik ein: „Mit standardmäßig barrierefrei konzipierter Technik, die Messwerte und Insulindosen akustisch übermittelt, könnten Betroffene eigenständig sein“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Diana Droßel.

Unabhängige Lebensführung soll auch mit Behinderung möglich sein

Der Gesetzgeber sei entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, betont Droßel. „Daher fordern wir von der Regierung, Medizintechnikhersteller gesetzlich zu verpflichten, neue Produkte barrierefrei herzustellen.“

Quelle: Deutsche Diabeteshilfe

News

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alte Menschen oft falsch therapiert
Alte Menschen oft falsch therapiert

Zu wenig oder zu viele Medikamente

Eine aktuelle Gesundheitsstudie zeichnet ein alarmierendes Bild: Viele ältere Menschen in Deutschland erhalten Medikamente, die ihnen eher schaden als nutzen könnten – gleichzeitig bleibt eine notwendige Behandlung bei schweren Erkrankungen oft aus.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Brunnen-Apotheke
Inhaberin Apothekerin Margarita Rauschenbach
Telefon 030/4 93 56 10
Fax 030/4 94 84 18
E-Mail brunnen-apo@web.de