Nahrungsergänzung im Blick: Vitamin D


Sinn oder Unsinn?
Nahrungsergänzung im Blick: Vitamin D
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Vitamin D ist ein ganz besonders Vitamin, denn es wird vom Körper selbst unter dem Einfluss von Sonneneinstrahlung gebildet. Um einen Mangel muss sich also niemand Sorgen machen – oder?

Wichtig für Knochen und Muskeln

Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung ist für Erwachsene und Kinder sehr wichtig. Denn das Vitamin sorgt für die Stabilität der Knochen und sichert die Funktion der Muskulatur und des Immunsystems. Außerdem gibt es Hinweise, dass Vitamin D vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Krebserkrankungen schützt. Das Besondere: Theoretisch ist der Körper in der Lage, das Vitamin mithilfe von Sonnenstrahlen selbst herzustellen.

Mangel weit verbreitet

Trotzdem zeigen Studien, dass viele Menschen den empfohlenen Vitamin-D-Spiegel im Blut nicht erreichen. Dafür gibt es viele Ursachen. Vor allem Senior*innen halten sich zum Beispiel zu selten in der Sonne auf, sodass die körpereigene Produktion zum Erliegen kommt. Außerdem ist die Vitamin-D-Produktion im Alter auch mit ausreichender Sonnenstrahlung geringer. Doch auch Erwachsene haben durch den stressigen Alltag im Büro kaum noch Zeit für ein entspanntes Sonnenbad. Dazu kommt, dass in Europa die Sonnenstrahlung nur in der warmen Jahreszeit stark genug ist, um die Vitamin-D-Bildung anzukurbeln. In den Wintermonaten muss der Körper also auf Speicher zurückgreifen.

Ab in die Sonne!

Auf lange Sicht ist ein Vitamin-D-Mangel gefährlich. Denn das Risiko für Verformungen und sogar Brüche der Knochen steigt. Auch die Muskeln und das Immunsystem sind weniger leistungsfähig. Ob das wichtige Vitamin fehlt, lässt sich am sichersten durch eine Blutuntersuchung bei der Hausärzt*in feststellen.

Wurde ein Mangel festgestellt, gibt es mehrere Therapiemöglichkeiten. Je nach Versorgungssituation genügt es, der körpereigene Vitamin-D-Produktion etwas nachzuhelfen und ein Sonnenbad in den Alltag einzubauen. Meist genügen schon 20 Minuten im Sommer. Auch einige Lebensmittel, wie fetter Fisch oder Eier enthalten geringe Mengen Vitamin D und tragen so zur Versorgung bei. Bei einem schweren, dauerhaften Mangel sind jedoch Nahrungsergänzungsmittel nötig, um die körpereigenen Speicher zu füllen.

Quellen: Elmadfa und Leitzmann: Ernährung des Menschen, utb, 2019; DGE FAQ, Referenzwerte und Pressemeldung; Muscogiuri et al. 2016

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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