Fast-Food – ungesunder Trend


Steuer für kalorienreiches Essen?
Fast-Food – ungesunder Trend

Ob aus Bequemlichkeit oder aus Gründen der Zeitersparnis: Immer mehr Menschen essen in Fast-Food-Restaurants. Doch die dort angebotenen Nahrungsmittel haben es in sich. Burger, Pizza und Co. enthalten in der Regel mehr Kalorien als unser Körper benötigt. Die Folgen sind Übergewicht bis hin zur Diabeteserkrankung. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) fordert deswegen eine Steuer auf Lebensmittel mit einem hohem Zucker- oder Fettanteil.

Weniger Fast-Food-Läden, weniger Gewicht

Forscher der Universität in Cambridge untersuchten den genauen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Fast-Food-Läden in der Umgebung von Wohnort und Arbeitsplatz sowie den Ernährungsgewohnheiten von rund 5.000 Probanden. „Die Bewohner mit den meisten Imbiss-Gelegenheit waren fast doppelt so häufig übergewichtig wie Bewohner aus Gegenden mit den wenigsten Fast-Food-Läden“, fasst Dietrich Garlichs von der DDG die Studienergebnisse zusammen.

Übergewicht gehört neben Bewegungsmangel zu den häufigsten Ursachen von erhöhten Blutzucker- und Blutdruckwerten. Zusammen mit hohem Blutfett steigern sie das Risiko eines metabolischen Syndroms, welches oft mit Typ-2-Diabetes einhergeht.

Steuer auf Kalorienbomben

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft fordert deswegen Maßnahmen gegen diesen Trend zu ergreifen. „Wir können beispielsweise durch eine Zucker-Fett-Steuer auf besonders kalorienhaltige Lebensmittel dafür sorgen, dass gesunde Ernährung günstiger ist als etwa Prommes frites. Ein Mineralwasser sollte günstiger sein als ein Softdrink“, betont Garlichs. Außerdem fordert er eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln sowie eine Angabe von Kalorien in Restaurants. Als Vorbild hierfür dienen Länder wie Finnland, Ungarn oder Frankreich. Dort gibt es bereits Steuern auf hochkalorische Lebensmittel.

News

Übungen gegen chronische Schmerzen
Übungen gegen chronische Schmerzen

Achtsamkeit und Atmen

Viele Betroffene wissen: Chronische Schmerzen lassen sich selbst mit Medikamenten nicht immer vollständig kontrollieren. In solchen Situationen können Atemtechniken, Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen helfen, besser mit den Beschwerden umzugehen.   mehr

Wie Medikamente den Geschmack verändern
Wie Medikamente den Geschmack verändern

Von bitter bis metallisch

Ein funktionierender Geschmacksinn ist für viele Menschen ein entscheidendes Stück Lebensqualität. Schließlich ist Essen und Trinken nicht nur überlebensnotwendig, sondern auch eine Genussfrage. Was aber tun, wenn Medikamente das Geschmacksempfinden stören?   mehr

Kind nicht im Auto vergessen!
Kind nicht im Auto vergessen!

Vorsicht Hitzetod

Auch wenn es schnell gehen muss: Bei sommerlichen Temperaturen sollten Eltern ihre Kinder nicht im Auto warten lassen. Denn im Wageninneren steigen die Temperaturen oft schon nach 30 Minuten auf bis zu 40 Grad – und bringen gerade kleine Kinder in Lebensgefahr.   mehr

Wie sinnvoll ist die Zungenbändchen-OP?
Wie sinnvoll ist die Zungenbändchen-OP?

Nicht vorschnell entscheiden

Klappt das Stillen nicht, steht schnell die Vermutung „verkürztes Zungenbändchen“ im Raum. Ein kurzer Eingriff soll das Problem beseitigen. Aber funktioniert das wirklich?   mehr

Diabetes bei Frauen oft übersehen
Diabetes bei Frauen oft übersehen

Gendermedizin beim Stoffwechsel

Frauen und Männer unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht – auch in ihrem Stoffwechsel. Das hat Auswirkungen auf die Entstehung von Krankheiten und deren Diagnose. So wird beispielsweise ein Typ-2-Diabetes bei Frauen häufig später erkannt als bei Männern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Brunnen-Apotheke
Inhaberin Apothekerin Margarita Rauschenbach
Telefon 030/4 93 56 10
Fax 030/4 94 84 18
E-Mail brunnen-apo@web.de